Vordere Bremsscheibe für Messung fixieren

  • Ich möchte meine vorderen Bremsscheiben mit einer Messuhr auf Seitenschlag prüfen. Die Scheiben der Vorderachse haben keine Fixierung, sitzen also loose auf der Radnabe und werden faktisch nur von den Rädern/Radmuttern in Position gehalten. Ohne Rad wackelt sie selbst bei montierter Bremse hin und her, für eine Messung ungeeignet. Die Scheibe sollte press mit der Radnabe stehen, dazu würde ich alle Muttern aufschrauben und zumindest handfest anziehen.

    Die Mondeo Radmuttern bekommt man nicht so weit aufgeschraubt das diese auf die Bremsscheibe drücken um sie zu fixieren, weil die oben geschlossen sind. Also dachte ich mir ich nehme einfach die offnen Muttern die ich noch vom Fiesta hier hatte, denn das sind ebenfalls M12x1,5. Das Seltsame hierbei ist das man diese Muttern richtig herum (Kegelbund zum Fahrzeug) nur so eine halbe Umdrehung drauf bekommt und sie dann klemmen, falsch herum (Kegelbund nach außen) lassen sie sich bis eben zur selben Stelle komplett und einfach aufdrehen, klemmen aber dann. Das ist doch seltsam? Ich habe div. Muttern durchprobiert und auch gereinigt, bei allen dasselbe Verhalten. Beim Fiesta gingen die problemlos drauf. Was ist da in der Geometrie wohl anders?

    Nun habe ich einfach größere Muttern (M14) genommen, quasi als Distanzhülse, dann eine Unterlegscheibe und die normalen Radmuttern drauf. Das ist nicht hübsch, aber sollte reichen. Eine normale M12x1,5 Mutter hätte ja grundsätzlich auch passen müssen, ich denke das die Kegelbundmuttern irgendwie speziell geformt sind, oder sind gar die Stehbolzen bei der Mondeo Radnabe das Problem?

    "Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist einfach nur Information."

    Albert Einstein

  • Ich habe für Stahlfelgen offene Muttern. Kann jetzt aber nicht sagen ob das Gewinde bis zum Ende geht. Sonst halt die Lösung von dir, eine größere Mutter zuerst und dann original Muttern. Entscheidend ist doch das die Scheibe Plan anliegt

  • Also ich würde auch die für stahlfelge nehmen da geht das gewinde ganz durch denn die Bolzen stehen aus der Mutter raus. Du brauchst ja auch nicht 5. 2- 3 Pro Rad sollte fürs messen reichen habe ich damals auch gemacht um zu gucken ob die Scheibe einen Sprung/Ei hat.

  • Nun habe ich einfach größere Muttern (M14) genommen, quasi als Distanzhülse, dann eine Unterlegscheibe und die normalen Radmuttern drauf. Das ist nicht hübsch, aber sollte reichen.

    die Lösung von dir, eine größere Mutter zuerst und dann original Muttern.

    So ist es. Machen viele Profis genauso. Und wie der Kollege thecorze schon sagte, fünf braucht's nicht. Aber wenigstens drei sollten's schon sein. ;)

    Ich habe für Stahlfelgen offene Muttern. Kann jetzt aber nicht sagen ob das Gewinde bis zum Ende geht.

    Darüber muss man sich normalerweise auch keinen Kopp machen solange man originale Muttern verwendet.;)

    Aber was das Ende des Gewindes, zumindest bei den Stehbolzen und den Muttern für die Stahlfelgen, betrifft, d. h. wie weit das geht, das sieht man hier ganz gut:

  • Ich erkenne es nicht, außer das die Mutter in den ersten Windungen so aussieht als wären die verengt - Absicht? Als Schraubensicherung? Ich habe nie Stahlfelgen auf dem Mondeo gehabt, nur auf dem Fiesta, aber da sehen die Schrauben so aus

    Das sieht doch so aus als hätten die am Kegelbund eine Windung mit einer anderen Steigung?

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    Albert Einstein

  • M12x1,5 eigentlich alle gleich.

    Wenn man tot ist, ist das für einen selber nicht schlimm, weil man ja tot ist ... schlimm ist es für die anderen .... genauso ist das übrigens wenn man doof ist! :D

  • Wir wissen ja spätestens bei der Suche nach Zubehör-Muttern das das nicht so pauschal stimmt, zumindest wenn man damit vor hat Räder damit zu befestigen. Entscheidend ist ja dafür: Innengewinde-Durchmesser am Eingang, Gewindeanschnitt, Gesamthöhe, Konus und Durchgangsweite.

    Was das reine Gewinde angeht hast Du recht, das muss auch so sein, sprich, wenn ich mir normale M12er Muttern mit 1,5mm Steigung kaufe, dann müssen die sich ganz aufdrehen lassen, punkt. Meine Verwunderung war ja eben das die Fiesta-Muttern nicht passen, aber da wird irgendwas anders sein dran.

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    Albert Einstein

  • Das Seltsame hierbei ist das man diese Muttern richtig herum (Kegelbund zum Fahrzeug) nur so eine halbe Umdrehung drauf bekommt und sie dann klemmen, falsch herum (Kegelbund nach außen) lassen sie sich bis eben zur selben Stelle komplett und einfach aufdrehen, klemmen aber dann. Das ist doch seltsam?

    nicht seltsam aber auch nicht i.O.

    Ich erkenne es nicht, außer das die Mutter in den ersten Windungen so aussieht als wären die verengt - Absicht?

    nein, nicht Absicht. Wie man an Deinem Bild schön sehen kann ist der Konus der Mutter eingearbeitet. Das sieht man oft. kommt einfach von zu starkem Anziehen. In Werkstätten/Reifendienst wird gern der Schlagschrauber genutzt. Der zerdrückte Konus und das gestauchte Gewinde sind das Resultat. Das gute alte Radkreuz schafft das natürlich auch. Ich fette Gewinde und Kegelbund leicht ein und ziehe mit Drehmomentschlüssel an. So gehen die Muttern von Hand bis zur Felge.

    Für alle die jetzt "bloß kein Fett" schreien: Ich habe in den über 40 Jahren und über 2M km als PKW Fahrer trotz Fett nie eine lose Radmutter gehabt. Ich hatte auch keine gequetschten Konuse. Ich konnte immer sauber den vorgeschriebenen Drehmoment einstellen was mit trockenem angerosteten Gewinde und Reibflächen nicht wirklich möglich ist.

    Mein Verbrauch 677593_3.png

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