Hinteren Stabilisator/Gummilager wechseln

  • Wie bekommt man die Halter über die Gummilager des Stabi wenn das auf der Stange sitzt? Mit dem Schraubstock bekomme ich den nicht ganz drauf :-/

    Die Lager sind innen ganz leicht konisch und laut Anleitung soll die "Nase" nach rechts (innen) zeigen. Das erkennt man auch am Original. Man kann die Gummilager etwas aufbieten und bekommt diese dann über die Stabi-Stange gezogen, aber sie schließen sich unten nicht, da bleibt ein gewaltig großer Spalt.

    Die Halter bekommt man nicht mit der Hand drauf, daher habe ich sie in den Schraubstock mit Backen und Gummischutz eingespannt. Dann bekomm man den Halter fast(!) ganz drauf, am Ende fehlen noch so 5mm. Zu gehen die Gummilager unten immer noch nicht, 5-8mm Spalt bleiben da offen.

    In der Anleitung steht was von Hydraulikpresse, ohje, das hatte ich überlesen... Vermutlich gibt es dazu ein Spezialwerkzeug zum einpressen der Gummilager samt Welle in die Halter?

    Da muss man auch verdammt genau auf die Position der Lager achten, bewegen lassen die sich später nicht mehr. Ich fürchte ich muss die alte Stange wieder einbauen und damit in die Werkstatt... seufz.

    "Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist einfach nur Information."

    Albert Einstein

  • So sieht das dann aus wenn man das Gummilager auf die Stange stülpt an die Position wo es hin soll:

    Da klafft schon eine gewaltige Lücke, nicht wahr?!

    Laut Anleitung soll die kleine ausstehende "Nase" nach rechts zeigen (am Original-Stabi ist das auch so)

    Laut Anleitung kommt jetzt die hydraulische Presse zum Einsatz um die Schelle aufzudrücken:

    Eine solche Presse habe ich nicht, habe den Schraubstock genutzt, aber selbst mit Kraft bekomme ich die Klemmschelle nicht weiter auf das Gummi gezogen als so:

     

    Man erkennt schon wie sich die Schelle aufbiegt und trotzdem ist da noch ein fetter Spalt im Gummi. Würde ich das so ans Fahrzeug montieren müsste ich die Schrauben mit 200 Nm andonnern damit sich das irgendwie dran zieht, aber laut Anleitung sollen es nur 48 Nm sein.

    Am ausgebauten Stabi schaut das eher so aus:

    Um das Gummilager so einzudrücken bräuchte man eine Pressplatte die nicht breiter ist als das Lager, also etwas eintauchen kann in die Schelle.

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    Albert Einstein

  • Wegen nicht mehr bewegen da kann ich dir spühlmittel oder ähnliches empfehlen dann geht das wieder und wenn es richtig sitzt einmal gut abspülen und sind richtig fest.

    So hab ich des damals gemacht aber für vorne.

  • Ich habe ein hinteren Stabi von Hardrace drin. Der wurde mit Gummis geliefert. Hat einfach so gepasst.

    Sieht so aus als wenn das mit den originalen Ersatzteilen nicht immer besser ist.

  • Ich habe ein hinteren Stabi von Hardrace drin. Der wurde mit Gummis geliefert.

    Ja, das hätte ich wohl besser auch so gemacht... ich habe extra nochmal alle Teilnummern verglichen um auszuschließen das ich einfach die falsche Stange, Buchsen oder Schellen bekommen habe, aber leider stimmt das alles so. Im Netz findet man niemand der das erklärt. Alle anderen Hinweis sind für andere Fahrzeuge (auch Ford) und da geht das ohne einpressen. Na supi :-/

    Jetzt muss ich nochmal los und eine Werkstatt mit Hydraulikpresse finden wo ich das einpressen kann. Leider schweigt sich die Ford-Anleitung hier aus was es dafür braucht. Ein nur drücken sorgt dafür das sich die Halteschelle aufbiegt. Die muss also in einer Matritze liegen die das verhindert. Weiterhin muss von oben etwas das Gummi flach eindrücken und zwar so das es nicht zur Seite wegbiegt. Ich fürchte da gibt es bei Ford ein Spezialwerkzeugt/Pressvorlage zu.

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    Albert Einstein

  • Wegen nicht mehr bewegen da kann ich dir spühlmittel oder ähnliches empfehlen dann geht das wieder und wenn es richtig sitzt einmal gut abspülen und sind richtig fest.

    In der Ford-Anleitung steht extra das man keinerlei Schmiermittel verwenden soll, maximal Wasser. Das perlt aber sofort ab und nutzt garnichts. Wenn ich jetzt mit der Stabistange und den Buchsen irgendwo hin fahre zum pressen, sollte ich vor Ort die alte Stange ausbauen um die Position möglichst genau zu treffen. Verschieben lassen sich die Buchsen nicht mehr.

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    Albert Einstein

  • Ok mag sein aber hatte bisher noch nix in der Hinsicht was dabei geschadet hätte. Selbst mein Schrauber des vertrauens macht das.

    Aber jeder so wie er mag.

  • Ok mag sein aber hatte bisher noch nix in der Hinsicht was dabei geschadet hätte. Selbst mein Schrauber des vertrauens macht das.

    Nur weil man nichts merkt... ich würde ja mal gern für Spaß ohne Stabi hinten fahren, nur um zu sehen wie der Unterschied ist.

    Aber frag doch mal Deinen Schrauber wie er die Schellen auf die Buchsen aufbringen würde?

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    Albert Einstein

  • Der Typ hier im Vid. hat die Buchsen mit der Schelle eingezogen leider sieht man nicht wie sie letztendlich sitzen.

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    Gruß Tom :fahrenlenkrad:

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  • Die Teile sollten ja stimmen für 8556/ANS: Stabi 1405553, Lager 1387624, Klemmschelle 1496708

    Vielleicht gehe ich die Sache einfach viel zu verkopft an, aber die Schellen im eingenauten Zustand des Stabis einfach mit den (neuen) Schrauben drauf zu ziehen klappt meiner Meinung nach nicht.Dafür sind die zu kurz, man müsste die Schelle vorher wenigstens über die Hälfte auf das Lager ziehen, wobei da ja schon die ersten Fragezeichen bezüglich der exakten Position aufkommen.

    Dafür müsste man erst andere, längere dran machen. Das habe ich mich so nicht getraut. Auch weil man unten am Gummilager eine flache Auflagefläche hat und somit keine Führung würde das das Lager seitlich unter die Schelle drücken, so wie es mir auch beim Versuch das im Schraubstock einzupressen passiert ist. Das kann kaum richtig sein?

    Auch das man das Lager und die Schelle schön mit Fett einschmieren soll, halte ich noch für fraglich, wird auch in der Anleitung von ford explizit von abgeraten. Der Stabi soll in den Buchsen ja fest sitzen und nicht gleiten?...

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    Albert Einstein

  • Die Teile sollten ja stimmen für 8556/ANS: Stabi 1405553, Lager 1387624, Klemmschelle 1496708

    Denke schon , wenn ich mit meiner VIN Suche kommen die selben Nummern raus.

    Gruß Tom :fahrenlenkrad:

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  • Nachdem was ich ermitteln konnte hat der Stabi selbst einen Durchmesser von 20 mm, die Buchsen werden etwas unterschiedlich angegeben, je nach Hersteller zwischen 17 und 18 mm. Das erscheint mit auch plausibel, denn das Ding soll die Stange ja fest im Griff haben und nicht durchrutschen lassen.

    Was vermutlich spannender ist, ist der Außendurchmesser, aber da ich Ford Originalteile gekauft habe müsste das ja zusammenpassen?

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    Albert Einstein

  • Was mich etwas irritiert auf dem Bild mit originalem Stabi, dass es nach Metallplatten aussieht. Täuscht es auf dem Bild?

    Erst 230 Tkm. Nachwuchs: Corsa F 1.5 Diesel (Leider kein passenden Fiesta Diesel gefunden)

  • Täuscht es auf dem Bild?

    Ich denke, das täuscht. An der Ecke unten Rechts schaut es schon nach Plastik aus.

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    Baumonat 10/2008

  • Ich denke, das täuscht. An der Ecke unten Rechts schaut es schon nach Plastik aus.

    Kann auch Plastik sein, aber bei dem Bild mit neuem Gummi fehlt sowas. Hat es was zu bedeuten?

    Erst 230 Tkm. Nachwuchs: Corsa F 1.5 Diesel (Leider kein passenden Fiesta Diesel gefunden)

  • Das täuscht, das Lager ist vollständig aus (Hart)Gummi. In der Tat lässt es sich an dem Schlitz aufbiegen, als wäre es innen metallverstärkt, das kann ich an der alten Buchse mal klären. Aber die Außenhülle ist vollständig Gummi:

    Das Bild habe ich aus dem Netz eines Angebotes auf Ebay, weil ich mir selbst von meinem nach dem Ausbau keins gemacht hatte. Aber es sah bei mir auch genauso aus. Dadurch das das Gummi extrem press auf dem Achsträger liegt ist es so glatt und glänzend. Die kleine "Nase" die man da sieht kommt von einem nicht genutzten Bohrloch in der Achsträgerplatte. Da drückt sich das Gummi rein, weil eben extrem press.

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    Albert Einstein

  • Täuscht es auf dem Bild?

    Das täuscht. Der Gummi ist nur durch das anpressen am Hilfsrahmen völlig glatt. Im oberen Bereich scheint eine Bohrung im Hilfsrahmen zu sein.

    Mein Verbrauch 677593_3.png

  • Die Schraube der Querlenker-Pfannen muss selbstverständlich unbelastet aus- und eingeschraubt werden, genauso wie ich es beschrieben habe. Eine Achsvermessung halte ich für unnötig, da kann sich meiner Meinung nach nichts verstellen bei dieser Methode.

    Ich mach dazu mal eine Anleitung im Wiki.

    Soweit OK, meinte das festziehen mit Drehmoment.

    Ich frage aus folgenden Grund nach :

    Beim ersetzen der Buchse vom Längsträger hatten wir die kleine Querlenker, Stabi und, ich meine, den Stoßdämpfer demontiert, so hängt der Längsträger tiefer und ist besser die Buchsen zu tauschen. Nach zusammenbauen wurde das festziehen mit Drehmoment gemacht wo das Auto auf den Rädern stand.

    Vermessung ist ja auch nur als Empfehlung, mann greift schon minimal in die Fahrzeuggeometrie ein. Du wirst ohne Vermessung nicht nach 2000 km die Reifen schrotten.

    Erst 230 Tkm. Nachwuchs: Corsa F 1.5 Diesel (Leider kein passenden Fiesta Diesel gefunden)

  • Das täuscht, das Lager ist vollständig aus (Hart)Gummi.

    Das täuscht. Der Gummi ist nur durch das anpressen am Hilfsrahmen völlig glatt.

    OK, danke. Hatte da so ein Bedenken

    Erst 230 Tkm. Nachwuchs: Corsa F 1.5 Diesel (Leider kein passenden Fiesta Diesel gefunden)

  • Ich frage aus folgenden Grund nach : Beim ersetzen der Buchse vom Längsträger ... Nach zusammenbauen wurde das festziehen mit Drehmoment gemacht wo das Auto auf den Rädern stand.

    Ja, bei den Silentlagern ist das auch wichtig und richtig so, da ganz anderes Bauteil. Da geht es ja darum das die Lager im eingefederten Zustand "gerade", also unbelastet auf der Buchse stehen. So kann man sie aber nicht einbauen, daher erst anzeihen und später festknallen ;)

    Die gezeigte Schraube am Querlenker unten ist aber nur eine Durchganzsschraube. Diese hat nur vorn ein Gewinde und in der Mitte einen glatten Bolzen der durch die runde Lagerbuchse des unteren Querlenker-Haltepunkts gesteckt wird. Da gibt es nichts was sich verstellen kann. Die Spur kannst Du hinten ohnehin nicht einstellen, nur den Sturz indem die exzentrisch gelagerten Schrauben innen, wo die Querlenken am Achsträger angeschraubt sind nach innen oder außen gestellt werden.

    Aber zurück zum Thema ;) Das man bei Achsarbeiten immer besser die Spur einstellt sollte klar sein. Mit etwas Erfahrung weiß man aber irgendwann wo sich das wirklich auswirkt und wo nicht. Beim erneuern der Spurgelenke und sogar der Lenkstangen vorn hatte ich mit vorher alles präzise ausgemessen und die "Umdrehungen" gezählt, war später aber trotzdem zum einstellen, Ergebnis => alles ohne Befund, keine Anpassung notwendig. Wenn man hinten die Silentlager tausch, ändert man damit mutmaßlich die Spur. Bei den Federn ändert man eher nichts.

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    Albert Einstein

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