Batterie, Starterkabel und Jump-Starter (Powerbank)

  • Ich fahre jetzt über 35 Jahre PKW/

    LKW durch die Gegend. Einmal musste ich helfen bei Überbrücken, Spender, und einmal bei Escort. Da musste ich Hilfe vom ADAC haben. Mehr war es nicht, und es sind 5 Fahrzeuge hier in der Familie unterwegs.

    Ist es bei euch viel anders!?

  • Rein theoretisch kannst Du ein 12V Auto auch problemlos von einem 24V LKW fremdstarten lassen.

    In der Praxis würde ich es bei mir nicht machen und auch keinem empfehlen, ohne geeignetem Equipment.

    Erst 230 Tkm. Nachwuchs: Corsa F 1.5 Diesel (Leider kein passenden Fiesta Diesel gefunden)

  • Wenn das Auto an ist, sollte es laufen. Kannst ja sogar die komplette Batterie abklemmen.

    Würde ich auch sagen. Bei meinen Dieselautos habe ich es schon gemacht. Keine Überbrückungkabel gehabt, andere Batterie angeklemmt, gestartet, Batterie abgeklemmt und die leere wieder eingebaut. Auto laufen lassen bis die leere aufgeladen ist.

    Erst 230 Tkm. Nachwuchs: Corsa F 1.5 Diesel (Leider kein passenden Fiesta Diesel gefunden)

  • FAZIT

    Mein ideales Starterkabel hätte 35 mm² Querschnitt, bestünde aus reinem, hochflexiblen Kupferkabel mit weicher/Gummi-Isolation und hätte eine Länge von 6 m. Die Klemmbacken wären Vollmaterial, zumindest auf den Auflageflächen. Ein solches Kabel auf dem Markt zu finden wird nicht einfach und vor allem nicht billig. Ich schätze da wäre ich schon im Werkstattbereich bei guten 100-150€. Daher werde ich mir eher eines selbst bauen.

    Das ist mein Eigenbau , ich war der Meinung das 25mm2 ausreichen.

    Gruß Tom :fahrenlenkrad:

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  • Das hier scheinen halbwegs vernünftige Klemmen zu sein:

     

    Diese hier würden mir fast besser gefallen, leider nicht vollständig isoliert:

       

    genau wie diese aus Messing:

    digdog weißt Du noch wo Du deine gekauft hast?

  • digdog weißt Du noch wo Du deine gekauft hast?

    Müssten dir hier oder Vorgängermodel sein

    https://de.rs-online.com/web/p/krokodilklemmen/7148241

    https://de.rs-online.com/web/p/krokodilklemmen/7148250

    Wenn du interesse kann ich schauen ob ich noch Material für einen Satz in der Firma habe.

    Gruß Tom :fahrenlenkrad:

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  • Ich weiß nicht ob es noch aktuell ist aber ich hatte mal gelesen dass beim Pannen Fahrzeug ein kleiner Vebraucher an sein soll wie z.B. die Heckscheibenheizung um eine eventuel zu hohe Spannung zu vermeiden.

    Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden!...

  • Noob-Saibot genau das sagte mir auch ein ADAC Mitarbeiter. So würden die auch die Starthilfe angehen.

    Gruß Franky
    _____________
    Immernoch.....unterwegs mit 239KW/471Nm........und loift :D

  • Ich weiß nicht ob es noch aktuell ist aber ich hatte mal gelesen dass beim Pannen Fahrzeug ein kleiner Vebraucher an sein soll wie z.B. die Heckscheibenheizung um eine eventuel zu hohe Spannung zu vermeiden.

    Ja, das kann ich mir gut vorstellen. Gebläse könnte auch gehen. Klingt widersinnig, aber wirkt elektrisch wie ein VDR, es zieht Strom und verhindert somit das eine Spannungsspitze überhaupt erst entstehen kann.

    "Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist einfach nur Information."

    Albert Einstein

  • Interessant wäre ja ob man an den Ladezustand (SoC = State Of Charge) des BMS ran kommt? Das wäre die einzig valide Grösse zur Aussage über den Zustand der Batterie. Die Bordspannung (Batteriespannung) ist nämlich nicht unbedingt aussagekräftig ob die Batterie noch ok ist.

    Im Ruhezustand (Fahrzeug länger als 30 min. aus) und bei 20 Grad Batterietemperatur könnte die Spannung folgende Rückschlüsse zulassen:

    Spannung

    SoC

    12.7 V100 %
    12.5 V~80 %
    12.3 V~60 %
    12.1 V~40 %
    11.9 V~20 %

    Im Fahrbetrieb ist so eine Messung absolut umbrauchbar. Das wäre aber eine interessante Information morgens vor Fahrtantritt, auf dem Display oder Handy.

    Trotzdem kann es sei das selbst eine defekte Batterie moch genügend Ruhespanning erzeugt, unter Last dann aber sofort einbricht.

    Der SoC lässt sich nicht direkt messen sondern nur im Schätzverfahren über die statischen und dynamischen Batterieparameter/Verhalten berechnen. Die Batterietemperatur ist eine extrem wichtige Grösse. Mit ihr und der Batteriespannung geht schon etwas. Genau das macht ja der Batteriesensor (den ich nicht habe) und vor allem weiss das BMS wann es den Generator zuschaltet und kann somit ganz klar zwischen Generatorspanning und Batteriespannung unterscheiden. Mehr noch, es könnte sogar wissen welche elektrische Last gerade anliegt durch aktive Verbraucher wie Beleuchtung, Gebläse, Heizung, etc.

    "Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist einfach nur Information."

    Albert Einstein

  • Noob-Saibot genau das sagte mir auch ein ADAC Mitarbeiter. So würden die auch die Starthilfe angehen.

    Noch nie gehört! Und voriges Jahr hatte ich oft Starthilfe bekommen.

    Wenn man tot ist, ist das für einen selber nicht schlimm, weil man ja tot ist ... schlimm ist es für die anderen .... genauso ist das übrigens wenn man doof ist! :D

  • Gerade frisch gefahren bei 0 Grad Außentemperatur. Zeigt es mir 12,4 an. Ausgemacht das Auto und es springt zwischen 12,2 und 12,3 rum. Steht mein Auto über eine Woche bei der Kälte draußen herum, bekomme ich 11,9 und oder 12,1 gezeigt. Batterie ist 5 Monate alt und Lichtmaschine lädt beim fahren mit 13,4 bis 14,7 Volt je nach Ladung der Batterie

  • Danke für die Info Ossi Das Problem hier ist die Messgenauigkeit und Verfahren. Das Convers zeigt die Spannung an die irgendwo an einem Modul intern gemessen wird. Es wäre mal mit einem geeignet genauem Multimeter gegen zu prüfen wie präzise die Nachkommastelle ist. Ein Meßfehler von 10-15% würde mich nicht wundern. Zudem sagt die Ladespannung (Motor an und Generator lädt, was er ja nicht immer tut, dank BMS) bzw. Batteriespannung nur bedingt etwas über die Kapazität aus (egal ob gesunde oder defekte Batterie). Ich hatte es oben ja ausgeführt.

    Wenn Du Start/Stopp hast, hast Du auch einen Batteriesensor. Den habe ich leider nicht und daher bin ich mir nicht sicher wie mein BMS arbeitet, denn es hat ja faktisch keine Rückmeldewerte.

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    Albert Einstein

  • Interessant wäre ja ob man an den Ladezustand (SoC = State Of Charge) des BMS ran kommt?

    Aus Sicht des MK5-Fahrers kann ich nur warnen, dem BMS in der Frage irgendwie zu trauen.
    Vor allem ist dieser SoC keine wirklich meßbare Größe. Der beruht bei Ford eigentlich nur auf Fortschreibung von Schätzwerten.

    Wichtige Größen sind die Ruhespannung (bei gesunder und geladener Batterie so 12,7 V) und der Innenwiderstand (bis 10 mΩ ist gut, über 15 mΩ wirds langsam ernst). Allerdings ist der Innenwiderstand nicht so einfach zu ermitteln, Strom und Spannung unter bekannter Last gleichzeitig messen und dann mit der Ruhespannung den Widerstand ausrechnen.

    Gruß aus Erfurt

    Schon der dritte vierte Ford und der Fahrer wird nicht schlau draus!

  • Interessant wäre ja ob man an den Ladezustand (SoC = State Of Charge) des BMS ran kommt?

    ...

    Im Ruhezustand (Fahrzeug länger als 30 min. aus) und bei 20 Grad Batterietemperatur könnte die Spannung folgende Rückschlüsse zulassen:

    Spannung

    SoC

    12.7 V100 %
    12.5 V~80 %
    12.3 V~60 %
    12.1 V~40 %
    11.9 V~20 %

    Wie Du es schon geschrieben hast, Messung der Leerlaufspannung muss ohne Verbraucher stattfinden. Deshalb sind alle Spannungen angezeigt im Convers, vom BCM vs OBD-Dongle oder über diverse Anzeigen in der Zigarettenanzünderbuchse da nicht hilfreich.

    Die vom Batteriesensor gemessene Leerlaufspannung (meines Wissens nach >3 Stunden Stillstand gemessen) ist leider nirgends zugänglich. Und dem SOC des Ford BCMs kann man, wie schon Erfurter schrieb, nicht unbedingt trauen.

    Was die Tabelle betrifft, da ist diese Darstellung hier sehr schön, da auch gültig für AGM (links normale Blei-Säure und EFB / rechts AGM):

    https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Sta…uhespannung.jpg

    (Bild hat bei Namensnennung des Ursprungs Creative-Commons-Lizenz)

    Mondeo Turnier 2.0 FFV Titanium, Thunder, ACC, IVDC, Bi-Xenon, KeyFree+PowerStart, Alarmanlage, Solarreflect, PDC vorn u. hinten, TPMS, Sitzklima, Luftqualitätsmesser+kühlbares Handschuhfach, Sony-6CD, Bluetooth-FSE incl. S&C, Außenspiegel anklappbar, silberfarbene Dachreling, Notrad incl. Wagenheber

    Selbsteinbau: Rückfahr- u. Front-Kamera mit 9" TFT-Monitor in der Sonnenblende, Ambiente-Beleuchtung in den Türgriffmulden, Rückstrahler an allen 4 Türen beleuchtet

    Baumonat 10/2008

  • Interessant wäre ja ob man an den Ladezustand (SoC = State Of Charge) des BMS ran kommt? Das wäre die einzig valide Grösse zur Aussage über den Zustand der Batterie. Die Bordspannung (Batteriespannung) ist nämlich nicht unbedingt aussagekräftig ob die Batterie noch ok ist.

    Ich habe sowas bei mir verbaut:

    ELV Power Brick PB 500 Blei-Akku-Informationssystem mit Aktivator

    Das war aber vor 15 Jahren deutlich günstiger.
    Neben der Spannung kann auch der Zustand der Batterie in % angezeigt werden und das hat bisher recht gut mit der Angabe gestimmt, die der Batterietester in der Werkstatt angezeigt hat. Das war so bei 35% oder auch 40%, natürlich nach Laden der Batterie über Ladegerät oder bei genügend Aufladung durch's Fahren. Das heißt aber auch, dass nach dem Laden z.B. nicht mehr als 35% angezeigt wurden.

    :00000156: Wir sind über'n Berg, es geht bergab! Unser treuer Begleiter bisher in: D, A, CH, F, I , MC, L, B, NL, DK, S

  • Noch nie gehört! Und voriges Jahr hatte ich oft Starthilfe bekommen.

    Oft? Was ist denn mit Deiner Batterie bitteschön los? xD

    Naja es MUSS ja nicht's passieren aber es wäre ratsam. Und ja FastFrankyich erinnere mich dass es mir der ADAC damals auch sagte als ich den Ford Assist anrufen musste damit er mit Starthilfe gab (zu viel die Standheizung benutzt in der Nacht).

    Bei älteren Modellen wie z.B. nen Escort, denke ich mal wäre es nicht all zu schlimm, da viel weniger Steuergeräte (und nicht so sensibel) verbaut sind.

    Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden!...

  • Gerade frisch gefahren bei 0 Grad Außentemperatur. Zeigt es mir 12,4 an. Ausgemacht das Auto und es springt zwischen 12,2 und 12,3 rum. Steht mein Auto über eine Woche bei der Kälte draußen herum, bekomme ich 11,9 und oder 12,1 gezeigt. Batterie ist 5 Monate alt und Lichtmaschine lädt beim fahren mit 13,4 bis 14,7 Volt je nach Ladung der Batterie

    Kann ich auch so in etwa bestätigen meine Batterie ist aus September letzten Jahres, direkt nach dem Abstellen zeigt er bei mir im Convers 12,7 Volt an

    nach 12 Stunden Stand 11,9 Volt, beim Startvorgang geht sie so laut Anzeige was man da ablesen kann bis auf 11,4 Volt runter.

    Ladespannung liegt zwischen 13,9 und 14,3 Volt

    Gruß Tom :fahrenlenkrad:

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  • Daher würde ich zu 25 mm² hochflexiblem Kupfer greifen.

    Mein Tipp: Kabel für E-Schweißgeräte (H01N2-D). Feindrähtig, hochflexibel und 100% Kupfer. Auch in rot zu bekommen. Hab ich in 70² zum Anschluss meiner Wechselrichter an die Akkus (48V System) verwendet, selbst die 70² sind sehr flexibel.

    Mein Verbrauch 677593_3.png

  • Mein Tipp: Kabel für E-Schweißgeräte (H01N2-D). Feindrähtig, hochflexibel und 100% Kupfer.

    Schaust du Beitrag 24 , viertes Bild.

    Zwei Dumme ein Gedanke :phatgrin:

    Gruß Tom :fahrenlenkrad:

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